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Aktuelles

Aktuelles aus dem Medizinrecht

  • 12.01.2021 | Weg mit dem Tattoo!
  • Das Verzieren und Individualisieren des eigenen Körpers mit Tattoos und Piercings liegt voll und ganz im Trend. Während dieser Körperschmuck vor einiger Zeit noch verpönt war, ist er heute weit verbreitet und angesagter denn je. Insbesondere die bleibenden Bilder auf der Haut erfreuen sich einer zunehmend großen Beliebtheit. So ist aktuellen Schätzungen zufolge jeder fünfte Deutsche* tätowiert, unter den 20- bis 29-Jährigen sogar fast jeder zweite. In den rund 8.000 legalen Tattoo-Studios werden deutschlandweit jährlich bis zu 2 Millionen Tätowierun-gen gestochen.
    Einige Tätowierungen machen seinem Träger als gelungene zeitlose Körperkunst ein Leben lang Freude. Doch eine nicht unerhebliche Anzahl der Körperbilder wird über kurz oder lang bereut. Was als Moment für die Ewigkeit auf der Haut festgehalten werden sollte, erscheint Jahre später nicht mehr zeitgemäß oder verblasst zu einem Motiv, das einfach nicht mehr gefallen will. In konservativen Branchen stehen gewisse Tätowierungen mitunter sogar der Karriereplanung im Weg.

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  • 08.12.2020 | Alles Maske - oder was?
  • Die Corona-Pandemie stellt das medizinische Personal in der ambulanten und stationären Versorgung vor enorme Herausforderungen. Viel diskutiertes Thema: die Hygieneanforderungen für Praxen und Kliniken. Diese sind nicht nur bei der Behandlung positiv getesteter Corona-Patienten, sondern auch beim Umgang mit allen anderen Patienten relevant.

    Anfangs wurde vielerorts das Fehlen notwendiger Schutzkleidung bemängelt. Die aufgestellten Hygieneanforderungen konnten deshalb teilweise gar nicht eingehalten werden. Dieser Engpass an persönlicher Schutzausrüstung wurde zwischenzeitlich weitestgehend behoben. Doch schon ergeben sich neue Probleme, wenn es um die Einhaltung der Hygienemaßnahmen geht. So z.B. dort, wo das medizinische Personal die Hygieneanordnungen gar nicht einhalten möchte. Im Folgenden wird näher erläutert, was Praxisinhaber und Klinikträger tun können, wenn ihr medizinisches Personal das Tragen einer Maske verweigert, und wie zu verfahren ist, wenn der Arbeitnehmer ein ärztliches Attest vorlegt, das diesen von der Maskenpflicht befreit.

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  • 28.11.2020 | Waffengleichheit im Arzthaftungsprozess
  • Wer Schadensersatz- oder Schmerzensgeldansprüche erfolgreich vor Gericht geltend machen will, muss alle den Anspruch begründenden Umstände darlegen und beweisen. Patienten, die vor Gericht den Vorwurf eines Behandlungsfehlers erheben, sind mit diesen Darlegungs- und Beweislastregeln aber oft überfordert, denn ihnen fehlen die medizinischen Kenntnisse und Einblicke in die organisatorischen klinischen Abläufe, um einen Fehler überhaupt konkret benennen zu können. Deshalb gelten im Arzthaftungsrecht einige Besonderheiten, welche die unterlegene Stellung des Patienten ausgleichen und ein faires Verfahren (Gebot der Waffengleichheit) ermöglichen sollen.

    Der BGH musste sich in diesem Zusammenhang zuletzt mit dem Fall einer Patientin auseinandersetzen, die behauptete, aufgrund von Hygienemängeln im Krankenhaus eine bakterielle Infektion erlitten zu haben (BGH, Urteil vom 19.2.2019, Az. VI ZR 505/17).

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